Montag, 11. Mai 2015

Die Wahl in Bremen im Mai 2015

Stellt euch vor es ist Wahl . . .
. . . und keiner geht hin!


Die Wahlbeteiligung in Bremen - mit nur rund 50 % - spricht Bände.
Könnte es sein, daß der Wähler längst erkannt hat,
daß er mit der Abgabe seiner Stimme auch gleich seine Rechte
für die nächsten vier bis fünf Jahre mit abgegeben hat?

Selbst die Partei der Grünen, einst Hoffnungsträger für Viele,
driftet so langsam ins Fahrwasser der CDU und SPD ab . . .

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Eine kleine Wahlnachlese (2013)

So, es ist geschafft!
Oder doch nicht?

Die CDU-CSU hat einen grandiosen Wahlsieg eingefahren.
Aber ihr ist der Wunsch-Koalitionspartner, die FDP, abhanden gekommen . . .
Und nun belauern sich Grüne und SPD, wer von diesen Beiden nun seine ursprünglichen Wahlziele verraten will, um sich bei unserer Angela einzuschmusenen.

Anstatt daß sich die "Verbleibenden Drei" treu bleiben und sich genüßlich zurücklehnen, schielen sie doch schon wieder auf Pöstchen und damit auf eine spätere gute Ministerpension.
Die Verbleibenden Drei könnten doch Angela mit einer Minderheiten-Regierung tolerieren und dann dabei ganz in Ruhe üben, ob sie sich untereinander nicht doch noch auf eine Rot-Rot-Grüne Gruppe verständigen können.

Eines ist sicher: 
Ich werde in vier Jahren nur die Partei wählen, die jetzt beim Poker um Ministerpöstchen nicht umfällt und ihre Wahlversprechen als einen Versprecher präsentiert.

- Vermutlich bleibt mir dann in vier Jahren nur noch die Wahl zwischen Gregor Gysi mit Oskar Lafontaine in der Linken und der AfD oder sollte ich doch den Piraten noch eine Chance geben?
Vielleicht besinnt sich dann die SPD ja doch noch darauf, daß sie vor langer, langer Zeit einmal die Partei des Arbeitenden Kleinen Mannes gewesen ist . . . ?


Oh, hier kommt noch das graphisch aufbereitete Wahlergebnis aus dem Spiegel.de:

Der Koalitionsrechner (weiter unten auf der Seite)

Sonntag, 22. September 2013

Klagt Briefträger gegen Sonderausgabe Bildzeitung? Schwarze Hände!

Die Sonderausgabe der Bildzeitung zur Bundestagswahl am 22. September 2013 könnte ein gerichtliches Nachspiel haben.
Es scheinen nicht gerade wenige Postzusteller Probleme mit schwarzen Fingern gehabt zu haben, nachdem sie die, von einigen ungeliebte, Sonderzuwendung seitens des Axel-Springer-Verlages an das postalisch erreichbare Volk verteilen mußten.
Die Zeitung war so ausgelegt, daß die Briefträger sie nur gut greifen konnten, wenn sie mitten in die Druckerschwärze griffen . . .

Etwas hart ausgedrückt: Die Briefträger mußten sich die Hände schmutzig machen, weil sie diese Wahlsonderzeitung an den Mann bringen mußten.


- Ich meen, ick meen, ick meen man nur,
- mi wunnert, dat de Koh up't Land
- im Achterdeel het mehr Verstand,
- as de Professor in sien Kopp . . .
- Ick meeen, dor hört doch allens op!

Samstag, 21. September 2013

Bild-Sonderausgabe:Wahlhilfe - Für-wen?

Na, wenn das man nicht ein Rohrkrepierer wird, für die (im Volksmund) auch "Blöd-Zeitung" genannte Sonderausgabe vom heutigen Samstag.
Doch . . . die heutige Sonderausgabe ist eine genauere Betrachtung durch den Leser würdig.

Nach dem Spruch "Auf die Zettel fertig, los!" kommt da ganz oben in Riesen Lettern  die Aussage: "Prost Wahlzeit!"  - - - Ich hatte zunächst gelesen: "Prost Mahlzeit!"
Dieser Ausspruch wird im Volke meist negativ verstanden.
Soll ich dann also doch nicht zur Wahl gehen?

Ja, und dann kommt da so ein flotter Trinkspruch, der signalisieren könnte, daß es nicht auf die (kleingedruckte!) "Wahl" drauf ankommt, sondern auf einen möglichst "hochprozentigen" Genuß.
So nach dem Motto: Gebe dem Volke Brot und Spiele, dann kannst Du in Ruhe weiter regieren.

Aber getoppt wird das Ganze durch die darunter geschaltete Anzeige der Deutschen Bank AG.
Warum?
Nun, fragt euch einmal, warum die Bundesregierung - sowohl unter der CDU als auch unter der SPD - so hohe Schulden gemacht hat und wer denn da so großzügig die Kredite gegeben hat . . . gegen Zinsen natürlich.
Ich meine, daß eine Umverteilung des Vermögens von dem Kleinen Mann an die Eigner des Kapitals doch recht geschickt gemacht wurde und noch wird.
Denn der wirkliche Nutznießer der Zinserträge aus den Staatsschulden ist ja nicht die Deutsche Bank oder eine der anderen Großbanken oder etwa die vielen kleinen Sparkassen, nee, die sind nur der Vermittler des Geldflusses von unten nach oben.
Die wirklichen Nutznießer sind am Ende all jene, die genug Kapital zum Zocken haben und dann die Banken mit dem Zocken 'machen lassen'.

Mein herzlicher Dank gebührt nicht nur der Redaktion der Bild-Zeitung, sondern natürlich auch deren Eigner. Danke für die unverblümte Ehrlichkeit!

Ob "Das Volk" den tieferen Sinn dieser Sonderausgabe verstehen wird?
In kommunistisch geprägten Ländern wird meist Wert auf eine 100 % Wahlbeteiligung gelegt.
Man will ja durch das Volk legitimiert werden . . .

- Stell dir vor, es ist Wahl und niemand geht hin! -
Was würde das über die "uns Regierenden" aussagen?

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Links zum Thema: http://www.seniorbook.de/

Montag, 2. September 2013

Samstag, 31. August 2013

Wahl-O-Mat: Die Grosse Verunsicherung

Letztes Update am 05.09.2013 - 07:43 h
Ich habe den Wahl-O-Mat von mehreren Freunden testen lassen.
Das Ergebnis war teilweise erschreckend.
Nicht, weil da so oft die NPD an der Spitze stand, sondern weil die meisten dieser Testkandidaten überzeugte Anhänger der Grünen oder der Piraten sind, und diese Freunde nun verunsichert waren, wen sie denn nun wählen sollten.

Da ergab sich doch recht oft eine Rangfolge in der Übereinstimmung mit des Aussagen der Parteien, die in etwa so aussah:

NPD . . . . . . . 82,1 %
DIE LINKE . .. . 62,3 %
PIRATEN . . . . 59,4 %
SPD . . . . . . . 51,9 %
REP . . . . . . . 50,9 %
GRÜNE . . . . . 50,9 %
CDU / CSU . . .39,6 %
FDP . . . . . . . 36,8 %

Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung beäugt die NPD-Aussagen im Blick auf den Wahl-O-Mat kritisch:
Die NPD im Wahl-O-Mat

Auch dieser Beitrag auf Neon.de (Stern) dürfte zum Nachdenken anregen:
Wahl-o-mat: NPD oder Piraten? Oder doch die Linke?

Die Internetseite der Wirtschafts Woche äußert sich auch nicht gerade positiv:
Wahl-O-Mat schickt Wähler in die Wüste

Auch die TAZ läßt es sich nicht nehmen, auf das Thema Wahl-O-Mat und "rechte Parteien" zu reagieren:
Der National-O-Mat soll deutsch gesinnten Wählern helfen,
die rechte Entscheidung zu treffen.
Es gibt einfach zu viel Auswahl für sie:
Auch Rassisten brauchen Beratung



Den "Wahl-O-Mat" halte ich für verquirlte Volksverdummung!


Andere drücken sich in Sachen Wahl-O-Mat noch ein wenig deutlicher aus:
Sie bezeichnen das Ding schlichtweg als "Volksverarsche".
Warum?

Nun, schaut einmal in der Wikipedia nach.
Aber nicht nur auf der Hauptseite zum Wahl-O-Mat, sondern auch auf der Diskussionsseite!

Der Wahlomat richtet sich nicht nach Leistungen und nach Tatsachen,
sondern vielmehr nach bloßen Versprechen.


Auch auf der Hauptseite der Wikipedia zum Thema Wahl-O-Mat findet sich der Untereintrag

Kontroversen (Wikipedia-Diskussion zum Thema Wahl-O-Mat)

Meine Meinung:
Der Wahl-O-Mat ist geeignet, das politische Denken anzuregen,
wenn dieser Mensch denn ein wenig sattelfest ist und die Dinge hinterfragt.
Die Nutzung dieses Programmes kann aber auch den etwas naiven Bürger
dazu verleiten, eine Partei zu wählen, die ihn mit ihren Wahlversprechungen einwickelt, aber mit ihren Taten letztendlich im Stich lassen wird.

Was nützt mir das Versprechen einer Partei?
Ich setze eher deren Taten dagegen!

Siehe auch im Blog von Steffen Zörnig: Die Volksverdummung Wahl-O-Mat

Zur Entspannung möchte ich hier noch einen Link zu Georg Schramm's Kabarett-Vortrag
"Systematische Volksverdummung" zum Nachdenken präsentieren.

Donnerstag, 22. August 2013

Der Homo politicus oder animal asociale ?

Einige lesenswerte Internetseiten fand ich bei der Suche mit Google unter diesen Stichworten
Der Homo-Politicus

Am meisten fesselte mich der Inhalt der herunter zu ladenden PDF-Datei von Albrecht von Lucke
Homo politicus oder animal asociale

Dieses ist der gefundene Suchtext:
[PDF] Homo politicus oder animal asociale - Neue Gesellschaft Frankfurter ...
www.frankfurter-hefte.de/upload//2011-09_von_Lucke_web.pdf‎
NG|FH 9|2011. Albrecht von Lucke. Homo politicus oder animal asociale.
Wie der Finanzkapitalismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. ESSAY.

Gibt es da irgendwo im Netz schon Stellungnahmen von Politikern
zu diesem oder ähnlichen Texten?

Hintergrundinformationen findet ihr hier:
http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2013/0324/von_lucke.jsp
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_von_Lucke