Samstag, 22. August 2015

Die Krux der Politiker mit der Wahrheit und Ehrlichkeit

Letzte Änderung/Ergänzung am 24.08.2015 - 22:31 h

Bitte diese drei Artikel unbedingt zuerst lesen, um die Problematik besser verstehen zu können:

Die Zeit-Online - vom Mai 2015
Revierverhalten unterm Sonnenschirm

Frustfrei Lernen.de - vom September 2014
Revierverhalten / Territorialverhalten

Biologie in Sachsen - aus dem Jahre 1998, aber immer noch aktuell
von der
Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. [ZUM Internet e.V.]
Territorial- und Besitz-Verhalten
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Hin und Her gerissen zwischen christlicher Einstellung
und evolutionsbedingter Überlebens-Strategie.


Die Grundlage für meinen Artikel bildete das wiederholte strafrechtlich relevante Verhalten vor den künftigen Heimen der Asylanten (nicht nur) in Sachsen:

Gewalt am Rande von Flüchtlings-Zeltstadt in Dresden
und
Neonazis und "besorgte Bürger" gegen Flüchtlingsheime
Man betrachte auch die Anführungszeichen für den 'besorgten Bürger' in der Überschrift.

Eine Betrachtung der Politik zum Thema Asylanten und andere Flüchtlinge.

Vorab ein paar Thesen, von denen ich vermute, daß diese leider nur allzuoft ins Schwarze teffen:

1. Politiker möchten meist in Ruhe regieren und wünschen keine Einmischung des Volkes nach der Wahl.
2. Politiker sind oft extrovertiert und wollen in der Öffentlichkeit "gut dastehen".
3. Politiker sind oft Rechtsanwälte und Lehrer; also Menschen, die teilweise über dem "Gemeinen Volk" stehen und zu die wissen glauben, wo es lang geht und was "Recht" und "richtig" ist.
4. Politiker wollen gern bei der nächsten Wahl wiedergewählt werden.
5. Politiker machen gerne die Augen, Ohren und den Mund zu, wenn eine unumstößliche aber unbequeme Tatsache ihnen nicht in den Kram paßt wie das Relikt aus Urzeiten: Das Revierverhalten des Menschen

Das Ganze nach dem uralten Motto:
"Man gebe dem Volke Brot und Spiele, dann können wir in Ruhe regieren."
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Und was will das Volk?

Nun, das interessiert die Politiker im fernen Berlin anscheinend kaum noch.
Da gelten möglicherweise höhere Ziele, wie billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft und viele Kinder für das aussterbende Volk der Deutschen.
Wachstum ist das Zauberwort der Verantwortlichen; Wachstum und Aktienkurse!

Oder ist es die Angst, daß uns alte Schandtaten und Verbrechen, die unsere Väter, Großväter und Urgroßväter begangen haben, vorgehalten werden?
Nun, die Katholische Kirche hat inzwischen auch das Lied von der "Erbsünde" aufgegeben . . .

Nein, auch ich habe keine Patentlösung für das derzeitige Problem der unkontrollierten Völkerwanderung.
Aber eines bin ich mir gewiß:
Wenn die Politik uns mit den anstehenden Flüchtlings- und Asylanten-Problemen allein läßt und die Wohlstandsschere immer weiter auseinander klafft, dann werden wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn uns das eigene Revier zu klein wird und wir uns als Fremde im eigenen Land fühlen.

In so einem Klima gedeihen dann wieder populistische "Koryphäen", wie es sie schon einmal gab.

Solange unsere Politiker nur auf ihre Vorteile und Ängste schielen
und solange diese Politiker sozialpsychologische Prozesse und unseren evolutionären Werdegang ignorieren
und solange unsere Politiker unfähig sind, möglichst sozialverträgliche Entscheidungen in sehr kurzer Zeit zu fällen,
solange wird sich die Situation um das Flüchtlings- und Asylanten-Problem weiter zuspitzen.

Und bitte komme mir da bitte keiner mit dem Argument, daß eine 1 bis 10-jährige "Duldung" eines Flüchtlings, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, im sozialen- und psychologischen Sinne für diesen Flüchtling zumutbar ist.

Amen!

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Siehe auch bei Spiegel-Online vom 1.02.1991 (!)
Das Vakuum und die menschliche Misere
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Sollte ein Leser in einem der verlinkten Artikel (oder in meinem Text) einen rechts- oder links-radikalen Hintergrund entdecken, bitte ich zusätzlich um Mitteilung, ob den in deren Impressum genannten Verantwortlichen oder deren Autoren, rechts- oder links-radikale Tendenzen oder Aktionen nachgewiesen wurden.
 

Montag, 11. Mai 2015

Die Wahl in Bremen im Mai 2015

Stellt euch vor es ist Wahl . . .
. . . und keiner geht hin!


Die Wahlbeteiligung in Bremen - mit nur rund 50 % - spricht Bände.
Könnte es sein, daß der Wähler längst erkannt hat,
daß er mit der Abgabe seiner Stimme auch gleich seine Rechte
für die nächsten vier bis fünf Jahre mit abgegeben hat?

Selbst die Partei der Grünen, einst Hoffnungsträger für Viele,
driftet so langsam ins Fahrwasser der CDU und SPD ab . . .

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Eine kleine Wahlnachlese (2013)

So, es ist geschafft!
Oder doch nicht?

Die CDU-CSU hat einen grandiosen Wahlsieg eingefahren.
Aber ihr ist der Wunsch-Koalitionspartner, die FDP, abhanden gekommen . . .
Und nun belauern sich Grüne und SPD, wer von diesen Beiden nun seine ursprünglichen Wahlziele verraten will, um sich bei unserer Angela einzuschmusenen.

Anstatt daß sich die "Verbleibenden Drei" treu bleiben und sich genüßlich zurücklehnen, schielen sie doch schon wieder auf Pöstchen und damit auf eine spätere gute Ministerpension.
Die Verbleibenden Drei könnten doch Angela mit einer Minderheiten-Regierung tolerieren und dann dabei ganz in Ruhe üben, ob sie sich untereinander nicht doch noch auf eine Rot-Rot-Grüne Gruppe verständigen können.

Eines ist sicher: 
Ich werde in vier Jahren nur die Partei wählen, die jetzt beim Poker um Ministerpöstchen nicht umfällt und ihre Wahlversprechen als einen Versprecher präsentiert.

- Vermutlich bleibt mir dann in vier Jahren nur noch die Wahl zwischen Gregor Gysi mit Oskar Lafontaine in der Linken und der AfD oder sollte ich doch den Piraten noch eine Chance geben?
Vielleicht besinnt sich dann die SPD ja doch noch darauf, daß sie vor langer, langer Zeit einmal die Partei des Arbeitenden Kleinen Mannes gewesen ist . . . ?


Oh, hier kommt noch das graphisch aufbereitete Wahlergebnis aus dem Spiegel.de:

Der Koalitionsrechner (weiter unten auf der Seite)

Sonntag, 22. September 2013

Klagt Briefträger gegen Sonderausgabe Bildzeitung? Schwarze Hände!

Die Sonderausgabe der Bildzeitung zur Bundestagswahl am 22. September 2013 könnte ein gerichtliches Nachspiel haben.
Es scheinen nicht gerade wenige Postzusteller Probleme mit schwarzen Fingern gehabt zu haben, nachdem sie die, von einigen ungeliebte, Sonderzuwendung seitens des Axel-Springer-Verlages an das postalisch erreichbare Volk verteilen mußten.
Die Zeitung war so ausgelegt, daß die Briefträger sie nur gut greifen konnten, wenn sie mitten in die Druckerschwärze griffen . . .

Etwas hart ausgedrückt: Die Briefträger mußten sich die Hände schmutzig machen, weil sie diese Wahlsonderzeitung an den Mann bringen mußten.


- Ich meen, ick meen, ick meen man nur,
- mi wunnert, dat de Koh up't Land
- im Achterdeel het mehr Verstand,
- as de Professor in sien Kopp . . .
- Ick meeen, dor hört doch allens op!

Samstag, 21. September 2013

Bild-Sonderausgabe:Wahlhilfe - Für-wen?

Na, wenn das man nicht ein Rohrkrepierer wird, für die (im Volksmund) auch "Blöd-Zeitung" genannte Sonderausgabe vom heutigen Samstag.
Doch . . . die heutige Sonderausgabe ist eine genauere Betrachtung durch den Leser würdig.

Nach dem Spruch "Auf die Zettel fertig, los!" kommt da ganz oben in Riesen Lettern  die Aussage: "Prost Wahlzeit!"  - - - Ich hatte zunächst gelesen: "Prost Mahlzeit!"
Dieser Ausspruch wird im Volke meist negativ verstanden.
Soll ich dann also doch nicht zur Wahl gehen?

Ja, und dann kommt da so ein flotter Trinkspruch, der signalisieren könnte, daß es nicht auf die (kleingedruckte!) "Wahl" drauf ankommt, sondern auf einen möglichst "hochprozentigen" Genuß.
So nach dem Motto: Gebe dem Volke Brot und Spiele, dann kannst Du in Ruhe weiter regieren.

Aber getoppt wird das Ganze durch die darunter geschaltete Anzeige der Deutschen Bank AG.
Warum?
Nun, fragt euch einmal, warum die Bundesregierung - sowohl unter der CDU als auch unter der SPD - so hohe Schulden gemacht hat und wer denn da so großzügig die Kredite gegeben hat . . . gegen Zinsen natürlich.
Ich meine, daß eine Umverteilung des Vermögens von dem Kleinen Mann an die Eigner des Kapitals doch recht geschickt gemacht wurde und noch wird.
Denn der wirkliche Nutznießer der Zinserträge aus den Staatsschulden ist ja nicht die Deutsche Bank oder eine der anderen Großbanken oder etwa die vielen kleinen Sparkassen, nee, die sind nur der Vermittler des Geldflusses von unten nach oben.
Die wirklichen Nutznießer sind am Ende all jene, die genug Kapital zum Zocken haben und dann die Banken mit dem Zocken 'machen lassen'.

Mein herzlicher Dank gebührt nicht nur der Redaktion der Bild-Zeitung, sondern natürlich auch deren Eigner. Danke für die unverblümte Ehrlichkeit!

Ob "Das Volk" den tieferen Sinn dieser Sonderausgabe verstehen wird?
In kommunistisch geprägten Ländern wird meist Wert auf eine 100 % Wahlbeteiligung gelegt.
Man will ja durch das Volk legitimiert werden . . .

- Stell dir vor, es ist Wahl und niemand geht hin! -
Was würde das über die "uns Regierenden" aussagen?

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Links zum Thema: http://www.seniorbook.de/

Montag, 2. September 2013

Samstag, 31. August 2013

Wahl-O-Mat: Die Grosse Verunsicherung

Letztes Update am 05.09.2013 - 07:43 h
Ich habe den Wahl-O-Mat von mehreren Freunden testen lassen.
Das Ergebnis war teilweise erschreckend.
Nicht, weil da so oft die NPD an der Spitze stand, sondern weil die meisten dieser Testkandidaten überzeugte Anhänger der Grünen oder der Piraten sind, und diese Freunde nun verunsichert waren, wen sie denn nun wählen sollten.

Da ergab sich doch recht oft eine Rangfolge in der Übereinstimmung mit des Aussagen der Parteien, die in etwa so aussah:

NPD . . . . . . . 82,1 %
DIE LINKE . .. . 62,3 %
PIRATEN . . . . 59,4 %
SPD . . . . . . . 51,9 %
REP . . . . . . . 50,9 %
GRÜNE . . . . . 50,9 %
CDU / CSU . . .39,6 %
FDP . . . . . . . 36,8 %

Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung beäugt die NPD-Aussagen im Blick auf den Wahl-O-Mat kritisch:
Die NPD im Wahl-O-Mat

Auch dieser Beitrag auf Neon.de (Stern) dürfte zum Nachdenken anregen:
Wahl-o-mat: NPD oder Piraten? Oder doch die Linke?

Die Internetseite der Wirtschafts Woche äußert sich auch nicht gerade positiv:
Wahl-O-Mat schickt Wähler in die Wüste

Auch die TAZ läßt es sich nicht nehmen, auf das Thema Wahl-O-Mat und "rechte Parteien" zu reagieren:
Der National-O-Mat soll deutsch gesinnten Wählern helfen,
die rechte Entscheidung zu treffen.
Es gibt einfach zu viel Auswahl für sie:
Auch Rassisten brauchen Beratung



Den "Wahl-O-Mat" halte ich für verquirlte Volksverdummung!


Andere drücken sich in Sachen Wahl-O-Mat noch ein wenig deutlicher aus:
Sie bezeichnen das Ding schlichtweg als "Volksverarsche".
Warum?

Nun, schaut einmal in der Wikipedia nach.
Aber nicht nur auf der Hauptseite zum Wahl-O-Mat, sondern auch auf der Diskussionsseite!

Der Wahlomat richtet sich nicht nach Leistungen und nach Tatsachen,
sondern vielmehr nach bloßen Versprechen.


Auch auf der Hauptseite der Wikipedia zum Thema Wahl-O-Mat findet sich der Untereintrag

Kontroversen (Wikipedia-Diskussion zum Thema Wahl-O-Mat)

Meine Meinung:
Der Wahl-O-Mat ist geeignet, das politische Denken anzuregen,
wenn dieser Mensch denn ein wenig sattelfest ist und die Dinge hinterfragt.
Die Nutzung dieses Programmes kann aber auch den etwas naiven Bürger
dazu verleiten, eine Partei zu wählen, die ihn mit ihren Wahlversprechungen einwickelt, aber mit ihren Taten letztendlich im Stich lassen wird.

Was nützt mir das Versprechen einer Partei?
Ich setze eher deren Taten dagegen!

Siehe auch im Blog von Steffen Zörnig: Die Volksverdummung Wahl-O-Mat

Zur Entspannung möchte ich hier noch einen Link zu Georg Schramm's Kabarett-Vortrag
"Systematische Volksverdummung" zum Nachdenken präsentieren.